Oberflächennahe und Mitteltiefe Geothermie
Schutz von Oberflächenwasser und Grundwasser bei Vorhaben zur geothermische Nutzung
Die Nachfrage nach erneuerbaren und effizienten Energiequellen ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen und wird zukünftig eine noch größere Bedeutung gewinnen. Dabei wird neben der Stromerzeugung (Sonnen- und Windenergie) zunehmend auch auf die Nutzung der im Untergrund und in Oberflächengewässern gespeicherten Energie (Geothermie) zurückgegriffen. Geothermische Quellsysteme (z. B. Erdwärmesonden, geothermische Brunnensysteme oder Flusswasserwärmepumpen) ermöglichen eine effiziente Nutzung der gespeicherten Energie, die mit Hilfe von Wärmepumpen zum Heizen/Kühlen von Gebäuden oder auch als Teil der kommunalen Fernwärmeversorgung genutzt werden kann. Wir unterstützen Sie bei der Bedarfsermittlung (Bemessung und Beurteilung der Machbarkeit) und begleiten Sie während des gesamten Antrags- und Genehmigungsverfahrens. Im Rahmen der Bedarfsermittlung unterstützen wir Sie bei der Ermittlung des geothermischen Potentials. Wir entwickeln bei Bedarf numerische Modelle zur Prognose der Wärmeveränderung im Untergrund (Grundwassermodell) bzw. der Temperaturausbreitung in Oberflächengewässern (Oberflächenwassermodell), die in entsprechenden Gutachten (z. B. Machbarkeitsstudien) bewertet werden. Zudem unterstützen wir Sie bei der Beantragung entsprechender wasserrechtlicher Genehmigungen. Dafür erarbeiten wir projektspezifische Fachgutachten und hydrogeologische Stellungnahmen, die bei der Antragstellung hinsichtlich der Beurteilung der grundwasser- bzw. oberflächenwasserbezogenen Auswirkungen erforderlich sind.